Yoga ist die Urmutter und hat viele Kinder. Und wie das als Mutter so ist, gibt man gerne und läßt die Kinder dann ziehen. Und so macht das auch Mutter Yoga und lässt Tochter Pilates, Sohn Feldenkrais, die Zwillinge Aerobic und Calanetics und den Rest der yogischen Bagage ihren Weg gehen – wissend, dass sowieso alles aus ihr entspringt, ob es nun ihren Namen trägt oder nicht. Muh!
18. April 2011
12. April 2011
Kinderleicht.
Kinderyoga ist kunterbunt. Hier gibt es Löwen, Schlangen, Kamele, Hunde und noch vieles mehr. Mal ist es brüllend laut, dann wieder mucksmäuschenstill. Die Yogahaltungen sind in Geschichten eingebettet und so für die Kleinen ganz erlebbar. Die Konzentration wird durch die Erzählung wie ein roter Faden gehalten, der Körper einbezogen in die Geschichte. So können die Kinder jede Kinderyogastunde in eine andere Welt eintauchen und nebenbei die Wirkung von Yoga erleben.
nivata Kinderyoga, ab 03.Mai 2011 im nivata Studio Berlin.
10. April 2011
Sitzen wie ein Yogi.
Padmasana ist der Lotussitz. Und der ist mindestens genauso schwierig zu zeichnen wie auszuführen. Schafft man es jedoch, sich in die Position zu binden, ist dieser Sitz so sicher wie ein Seemannsknoten – der Körper wird windstill und der Geist hält in der Meditation jeder Gedanken-Böe stand.
6. April 2011
Hoch das Bein.
Vrikasana ist der Baum. Das Standbein ist fest verwurzelt – während die Arme hochhinaus wachsen. Durch die tiefe, photosynthetische Atmung wird man selbst zum Sauerstofflieferanten. Doch Vorsicht! beim Praktizieren in der Natur: die Haltung ist so täuschend echt, dass es hier zu folgenschweren Verwechslungen kommen kann…
4. April 2011
Darf ich bitten?
Natarajasana ist die Haltung des Tänzers. Und damit das ganze nicht aussieht wie der sterbende Schwan, gibt es hier viele Varianten: Zum Beispiel das hintere Bein an der Ferse zu greifen, wobei der Arm entspannt nach hinten geht. Für die fortgeschrittene Schwanenhalsvariante greift man die Zehen von oben mit beiden Händen. Doch diese dazu fähige Gattung ist sehr selten anzutreffen: Entweder in Südindien oder Unter den Linden beim Staatsballett…
31. März 2011
Katz und Maus.
Marjari Asana ist die Haltung der sich streckenden Katze. Strecken heißt hier: buckeln. Eine der schönsten und vor allem sichersten yogischen Haltungen. Das mit der Sicherheit weiß auch die Maus und kann der genießenden Katze endlich mal ausgiebig vor der Nase rumtanzen.
27. März 2011
Eine saubere Sache.
Nauli ist das Bauchmassagen Kriya (Reinigung). Und das macht man am besten im Vollwaschgang. Man zieht den Bauch nach innen und oben, läßt dann den mittleren Bauch wie einen nassen Waschlappen nach unten hängen und isoliert abwechselnd die linke und die rechte Bauchseite, wodurch sich der Bauch dreht und windet wie sonst nur die 90Grad Wäsche im Schleudergang. Dieses Waschmaschinen-Yoga ist energetisch so effektiv, dass man sich auf jeden Fall den Energieklassen Aufkleber A Superplus auf den Bauch kleben kann…
26. März 2011
Guter Fang!
Matsya Kridasana ist die Haltung des dahingeworfenen Fisches. Während allerdings ein dahingeworfener Fisch wohl nicht mehr wirklich genießt, ist diese Haltung für uns Säuger ein absoluter Spitzenfang: Hier taucht man ein in die absolute Entspannung, schwimmt im Bad des Genusses und lässt die Gedanken einfach treiben… Blubb!
22. März 2011
Biene Maya Pranayama.
Bhramari Pranayama ist die Atmung des Bienensummens. Man verschließt die Ohren, legt die Lippen aufeinander und summt wie eine Biene. Was dazu führt, dass der ganze Körper wohlig und beruhigend brummt und die umhersurrenden Gedanken endlich mal die Klappe halten.
16. März 2011
Krass-Asana.
Chakrasana ist die Rad-Haltung. Und die stellt das gesamte Nervensystem derart auf den Kopf, dass man sich dabei und auch danach manchmal fühlt wie ein Hamster nach 100 Runden Radgeratter… Ist das so, dann sollte man sich lieber gemütlich auf der Matte einmümmeln und für einige Minuten Winterschlaf halten, um neue Kräfte zu sammeln…









