Schon bei der ersten Besichtigung war ich begeistert. Ne stimmt nicht, eigentlich sogar schon vorher. Kurz nachdem ich den Grundriss gesehen hatte.
Blöd nur, dass das Haus zu diesem Zeitpunkt quasi schon weg war, wie der Makler uns sagte. Nein, das konnte nicht sein. Das war UNSER Haus. „Ruhig Süße“, sagte Julian, und hängte gelassen Bilder vom Exposé an die Wand „Einfach visualisieren! Dann klappt das schon.“ Aha, was soll jetzt dieser spirituelle Spuk? Wir sollten lieber den Makler bestechen als Voodoo Bilder an der Wand anzugaffen – MACH WAS!!!! „Ne, wir machen jetzt mal gar nichts. Wenn das unser Haus ist, dann ist es unser Haus.“ Manchmal wünsche ich mir in solchen Momenten eine Schrotflinte, um meinem Mann, dem reinkarnierten Hindu-Jesus, ein bisschen Feuer unterm Arsch zu machen… Doch wie fast jedesmal behält er recht… Der Vertrag mit den Interessenten floppt, wir sind im Spiel!
3. Oktober 2010
Stille, Schönheit … und die S-Bahn.
7. August 2010
19. November 2009
Der Ego-Killer.
Stell Dir vor, es ist Yogastunde und keiner geht hin … Das brauchen wir uns momentan gar nicht vorzustellen, denn diesem Null-Schüler-Szenario sitzen wir Dienstags und Donnerstags immer ganz persönlich gegenüber.
Beim ersten Mal haben wir die Klasse einfach trotzdem unterrichtet – das fühlte sich so an wie Luftgitarre spielen: irgendwie cool, aber irgendwie auch total bekloppt … Beim zweiten Mal haben wir dem Ego freien Lauf gelassen und die besten Warum-keiner-Kommt-Erklärungen gesucht: Unangefochtener Gewinner: „Die denken bestimmt, wie unterrichten in Hindu …“ Mittlerweile (es ist die 3. Woche) sind wir bei den yogischen (die Rechtschreibkorrektur macht daraus „logischen“) Schriften angelangt und unterrichten uns selbst in Aparigraha (Nicht-Anhaftung) … Das killt das Ego – und Ahimsa (Gewaltlosigkeit) macht in diesem Fall auch ausnahmsweise mal eine Ausnahme.
30. Oktober 2009
28. Oktober 2009
I hate Yoga!
Neulich bei der Wohnungs-Besichtigung oder besser gesagt: beim Wohnungs-Casting:
Im 5 Minutentakt lässt die amerikanische Hausbesitzerin ihre potenziellen Mieter antanzen. Wir sollen um 10.55 da sein. Als wir die Wohnung betreten flirtet die blonde Hausbesitzerin gerade mit dem braungebrannten Interessenten von 10.50. Eigentlich ist da schon alles klar. Aber wo wir schon mal da sind, beantworten wir die inquisatorischen Fragen der uns gegenüber recht kühlen Blonden. Was wir denn so machen, fragt sie. Yoga, sagen wir. Bums! Zuerst kippt ihr das letzte bisschen Eislächeln aus dem Gesicht – dann lässt sie die Giullotine fallen: I hate Yoga!
Zum Glück ist es dann auch schon 11.00 und die nächsten stehen vor der Tür: ein Juristen-Pärchen in Barbour-Jacken.
Zum Recall werden wir wohl eher nicht eingeladen…
18. Oktober 2009
Katharina im bick Magazin.
Wer noch nicht weiß, wieso ich 2008 nach Indien gegangen bin und was ich da eigentlich wollte …
… der kann das in der Oktoberausgabe vom bick-Magazin nachlesen.
NIVATA in der FIT FOR FUN
Wie wir es da rein geschafft haben, fragen uns die meisten.
Wir uns ehrlich gesagt auch.
Oktoberausgabe, S. 48 oder www.nivatayoga.com
28. Mai 2009
FAQ#2: Wie wollt Ihr denn Euer Geld verdienen?
Am besten im Schlaf. Im yogischen natürlich. Im yogischen Schlaf -dem Yoga Nidra- wird das Unterbewusstsein so angesprochen, dass man wie neugeboren aus dem Shavasana -der Totenhaltung- erwacht. Auf www.nivatayoga.com kannst Du die ca. 20minütige Tiefenentspannungals Audio-Live-Aufnahme für 4.90 Euro downloaden. Auf deutsch oder englisch. Gesprochen von Julian oder von mir.
6. Februar 2009
Teacher Training, Tag 6/6
Einzelprüfungen. 44 Schüler. Für 30 Minuten sich selbst überlassen.
Alle bestanden. Zusammen. Macht 44 Lehrer in nur 6 Tagen.
Lektion 6: Jeder für sich. Und doch zusammen.
5. Februar 2009
Teacher Training, Tag 5/6
Das Tageslicht und ich treffen uns morgens für genau 15 Minuten.
Dann verschwinde ich im goldenen Yogatempel.
Und wenn ich abends wieder auftauche, ist das Tageslicht schon im Bett.
Lektion 5: Genieße das Leuchten, wenn Du es triffst.




