JUST A DIARY Katharina Middendorf’s Blog

4. Februar 2009

Teacher Training, Tag 4/6

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1233735983GMT+0000C

Morgens wird als erstes „geshared“. Meint: Sich mitteilen. Meistens haben alle soviel zu erzählen, dass die Runde glücklicherweise an mir vorbei geht. Heute hatte ich Pech. Der Gruppenzwang siegt: „I miss my own practise. I`m so tired in the morning. Sitting all day on the floor listening to theory.“ Da man aber positiv formulieren soll, um die anderen nicht runterzuziehen, änderte ich meinen Ton: „I hope the practical part starts today.“ Jetzt sitze ich nach 8 Stunden Squatting und Dancing mit Muskelkater am Küchentisch und denke: Lektion 4: Mist, das Universum hört immer mit.

3. Februar 2009

Teacher Training, Tag 3/6

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1233648807GMT+0000C

Heute morgen haben wir über Morgenübelkeit gesprochen. Und zwar so ausführlich, dass meine frisch-schwangere Mattennachbarin, zunächst immer wieder kräftig nickte, dann immer öfter kurz verschwand und nach der Mittagspause gar nicht mehr wiederkam. Lektion 3: Gedanken schaffen Realität.

2. Februar 2009

Teacher Training, Tag 2/6

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1233566773GMT+0000C

17 Uhr. Der zweite Tag des Teacher Trainings ist eigentlich zuende. Und doch fängt er für mich gerade erst an. Anna, die uns die letzten zwei Tage das Wunder Geburt gelehrt und fleissig alle FAQ beantwortet hat, sitzt zusammen mit Julian im Café und erwartet mich. Geblieben, um unsere dringendste Frage zu beantworten. Was sie dann auch tat, indem sie uns einfach zugehört hat.
Lektion 2: Die Antwort liegt in uns.

1. Februar 2009

Teacher Training, Tag 1/6

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1233479039GMT+0000C

 mcdonalds1.jpg

Mein Schwangeren-Yoga-Teacher-Training startet bei McDonalds. Denn ich bin eine Stunde zu früh, brauche dringend Kaffee und ganz L.A. schläft noch – außer Ronald McDonald und sein südamerikanisches Personal. Und so sitze ich zum spirituellen Trainingsauftakt mit  cafe con leche und Julian auf Plastikhockern am Fast-Food-Fenster und schaue auf das gegenüberliegende Center von Gurmukh wo ich die nächsten 6 Tage verbringen werde.

(more…)

9. Dezember 2008

SatFisch, äh Satvisch*

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1228788020GMT+0000C

Mit einem Liter Cappuccino-To-Go betrete ich nach neun Monaten Indien wieder ein deutsches Yogastudio. Noch vor meinem Indienaufenthalt hätte ich mich das nicht getraut. Soll man doch mindestens eine Stunde vor der Yogapraxis nichts mehr trinken. Und schon mal gar nicht Koffein. Nachdem wir aber im indischen Ashram einem fleisch-, knoblauch- und zwiebelessenden Swami begegnet sind (Anmerkung: es handelt sich hierbei um den Küchen-Swami: Mitgehangen, Mitgefangen…), der sich über die westlichen satvisch-Ernährungsfanatiker amüsiert hat, nehme ich selbstbewusst noch einen tiefen Schluck Kuhmilch, bevor ich mich auf meiner Kunststoff-Yogamatte niederlasse.

*satvisch: reine, pure, klare, lacto-vegetarische yogische Ernährung

12. September 2008

Der Yoga-Imperator.

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1221220161GMT+0000C

Weiße bodenlange Tunika, grau-meliertes Haar, sehr weiser Bart und rote Sandalen. Die Hände hinter dem Rücken verschränkt schreitet der Babba cäsarengleich durch Leh. Wenn er denn überhaupt mal vor die Tore geht und sich unter die small-small-people, also das gewöhnliche Volk, mischt. Die meiste Zeit residiert er nämlich in seinem dunklen Gemach auf seinem Deckenreich und friert … ähm …regiert … ähm meditiert…

(more…)

20. August 2008

Das Kastensystem des Babaj.

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1219235278GMT+0000C

O-Ton Swami Dayanand, der unsere Yoga-Stunden durch
seine Einteilung der Welt in Big (bedeutend) und Small (unbedeutend)
zum echten BigBigHighlight macht:

yogatrip_01.jpg

15. August 2008

Der Yogi-Yeti.

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1218798558GMT+0000C

Ein Mythos? Nein. Es gibt sie wirklich: Weißhaarig, langbärtig und nur in ein Leinentuch gewickelt sitzen sie meditierend in ihrer Höhle. Und im Himalaya, wo es viele Höhlen gibt, stehen die Chancen nicht schlecht, einem echten Yoga-Yeti zu begegnen. Vorausgesetzt allerdings, dieser möchte sein Eremiten-Dasein kurzzeitig unterbrechen und sich zu erkennen geben.
(more…)

2. Mai 2008

In den Armen von (M)Amma.

Filed under: just.yoga — just a diary @ 1209769224GMT+0000C

24 Millionen Menschen hat sie schon umarmt. Und jetzt auch mich.

„Es sind nur knapp 60km bis Amritapuri. Es reicht also, wenn wir um 06.00 Uhr losfahren.“
Kein Ding, denke ich, stehe ja gerne früh auf. Aber was um alles in der Welt wollen wir schon um sieben bei Amma? Nagut, die werden es schon wissen. Wissen sie auch, denn 60km in Indien, bedeutet nicht etwa ne knappe Stunde Fahrt…

(more…)

« Newer Posts

Powered by WordPress