JUST A DIARY Katharina Middendorf’s Blog

2. Oktober 2009

Weit gefehlt …

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Redewendungen sind schon per se schöne Bilder der deutschen Sprache –
am schönsten jedoch dann, wenn sie beim Reden ihre ganz eigene Wendung nehmen.

Wie neulich bei Anke:
„Der Weg zu zweit ist nur halb so breit.“

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Wenn Du auch eine Drehewendung machst oder hörst, dann bitte her damit.
Denn schliesslich ist geteiltes Leid doppelte Freude.

An: katharina.middendorf@gmail.com

28. September 2009

Ganz schön gebeutelt.

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26. September 2009

Achso,

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deswegen laufen männliche Jogger oft in Unterhemden durch den Tiergarten.Sie denken, es sind Sportjacken …

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23. September 2009

Babys in der Pubertät …

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… wollen schlafen, wenn man gerade unbedingt los muss.
… wollen dann was los machen, wenn sie schlafen sollen.
… wollen essen, wenn man gerade im Supermarkt steht.
… wollen dann plötzlich nicht mehr essen, wenn man aus dem Supermarkt wieder da ist.
… wollen spielen, wenn man gerade arbeitet.
… wollen dann aber nicht mehr spielen, wenn man den Rechner gerade runter gefahren hat.

Kurzum: wollen also alles dann, wann sie wollen und nicht wenn sie sollen.
Ich freu mich schon auf die Baby-Midlife-Crisis…

12. September 2009

Butterweicher Babelfisch.

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Redewendungen sind schon per se schöne Bilder der deutschen Sprache –
am schönsten jedoch dann, wenn sie beim Reden ihre ganz eigene Wendung nehmen.

Wie neulich bei Kirstin:
„Jetzt aber mal Futter bei die Fische.“

Daraufhin Julian:
„Das heisst doch: Butter für die Fische.“

Daraufhin Ninette:
„Naja, fast …“

Wenn Du auch eine Drehewendung machst oder hörst, dann bitte her damit.
Denn schliesslich ist geteiltes Leid doppelte Freude.

An: katharina.middendorf@gmail.com

2. September 2009

Insektenkrieg.

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Redewendungen sind schon per se schöne Bilder der deutschen Sprache –
am schönsten jedoch dann, wenn sie beim Reden ihre ganz eigene Wendung nehmen.

Wie bei Maria:
“ Da hab ich zwei Fliegen mit einer Mücke geschlagen“

Wenn Du auch eine Drehewendung machst oder hörst, dann bitte her damit.
Denn schliesslich ist geteiltes Leid doppelte Freude.

An: katharina.middendorf@gmail.com

30. August 2009

Grad mal 24 Grad…

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Ankunft Berlin. Wir haben an alles gedacht. Dachten wir jedenfalls. Nur nicht daran, dass in Berlin 24 Grad in die Kategorie „sommerlich warm“ fallen. Nur so zum Vergleich: 24 Grad ist die Temperatur, die wir bei unserer indischen Klimaanlage eingestellt hatten. Und jetzt sitzen Julian, Lea und ich mit tropfender Nase, Schal und heisser Zitrone unter der Berliner Bettdecke und denken sehnsüchtig ans heiße Rajasthan, als wir uns unter die Berliner Bettdecke gewünscht haben…

23. August 2009

Incredible India

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So lautet Indien´s Werbeslogan. Und ja: Indien ist tatsächlich unglaublich. Manchmal sogar unbelievable, so wie vorgestern in Delhi.

Trotz ihrer manchmal ohrenbetäubenden Präsenz, ist unser 9 1/2 Wochen junges Baby Lea offiziell noch inexistent. Sie muß zunächst in Deutschland eingebürgert werden, um dann aus Indien ausreisen zu dürfen. Den Pass gibt es in der Deutschen Botschaft und das Exit-Visa im FRRO (Foreigner Registration Office). Beides in Delhi. Und das heisst:  es wird ein langer Tag. Denn was Bürokratie angeht, ist Indien schon lange kein Schwellenland mehr, sondern den Deutschen haushoch überlegen….

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18. August 2009

Chä-Chä-Chä-Changes …

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Bevor ich nach Indien ging hatte ich 29 Jeans. Mindestens 5 davon lümmelten ungetragen und noch mit Etikett im Kleiderschrank rum. Jetzt habe ich bloß noch 1 und die wird gerade bei einem indischen Schneiderlein geflickt.

Das fällt mir ein, wenn man mich fragt, was sich denn so in den letzten 1,5 Jahren verändert hat,

11. August 2009

Die weiße Saison.

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Neulich im Taxi:

„Now the white season has started.“

„…???…“

Während ich heftig überlege, was der Taxifahrer damit meinen könnte, sehe ich aus den Augenwinkeln eine Truppe Amerikaner in kurzen Hosen, weißen Socken und Safarihut an uns vorbeiziehen…

„That´s why we build walls now.“

„…???…“

Warum in aller Welt denn das nun wieder? Da sehe ich im anderen Augenwinkel, wie zwei Inder damit beschäftigt sind, Müll über einen Mauervorsprung zu werfen.

“ The white people don`t like garbage. That´s why.“

„…???…“

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