JUST A DIARY Katharina Middendorf’s Blog

22. November 2009

Öko-Impfen.

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Die Öko-Eltern sind zurück. Das Stoffwindel-Desaster ist längst vergessen und die ökologisch-korrekten Vorsätze wieder da. Diesmal geht es ums Impfen. Ein heisses Thema mit noch erhitzteren Gemütern: „Wenn Ihr nicht impft, lebt Ihr nur im Schutze der Geimpften…“. Während ich mich noch als angehender Sozialschmarotzer durch den Verantwortungsdschungel kämpfe, kommt von Julian: „Eigentlich impfen wir doch längst. Schliesslich fahren wir BVG. Das ist Abhärtung genug.“

Als wir kurz darauf in einen übel-riechenden U-Bahn Fahrstuhl steigen, knüpft Julian an seine neue Leidenschaft, der Öko-Medizin an: „Und wenn wir jetzt auch noch öfter BVG-Fahrstuhl fahren, brauchen wir selbst für Indien keine Impfung mehr…“.

19. November 2009

Der Ego-Killer.

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Stell Dir vor, es ist Yogastunde und keiner geht hin … Das brauchen wir uns momentan gar nicht vorzustellen, denn diesem Null-Schüler-Szenario sitzen wir Dienstags und Donnerstags immer ganz persönlich gegenüber.
Beim ersten Mal haben wir die Klasse einfach trotzdem unterrichtet – das fühlte sich so an wie Luftgitarre spielen: irgendwie cool, aber irgendwie auch total bekloppt … Beim zweiten Mal haben wir dem Ego freien Lauf gelassen und die besten Warum-keiner-Kommt-Erklärungen gesucht: Unangefochtener Gewinner: „Die denken bestimmt, wie unterrichten in Hindu …“ Mittlerweile (es ist die 3. Woche) sind wir bei den yogischen (die Rechtschreibkorrektur macht daraus „logischen“) Schriften angelangt und unterrichten uns selbst in Aparigraha (Nicht-Anhaftung) … Das killt das Ego – und Ahimsa (Gewaltlosigkeit) macht in diesem Fall auch ausnahmsweise mal eine Ausnahme.

7. November 2009

Tierisch gutes Verpackungsdesign!

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30. Oktober 2009

Business as usual.

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28. Oktober 2009

I hate Yoga!

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Neulich bei der Wohnungs-Besichtigung oder besser gesagt: beim Wohnungs-Casting:

Im 5 Minutentakt lässt die amerikanische Hausbesitzerin ihre potenziellen Mieter antanzen. Wir sollen um 10.55 da sein. Als wir die Wohnung betreten flirtet die blonde Hausbesitzerin gerade mit dem braungebrannten Interessenten von 10.50. Eigentlich ist da schon alles klar. Aber wo wir schon mal da sind, beantworten wir die inquisatorischen Fragen der uns gegenüber recht kühlen Blonden. Was wir denn so machen, fragt sie. Yoga, sagen wir. Bums! Zuerst kippt ihr das letzte bisschen Eislächeln aus dem Gesicht – dann lässt sie die Giullotine fallen: I hate Yoga!

Zum Glück ist es dann auch schon 11.00 und die nächsten stehen vor der Tür: ein Juristen-Pärchen in Barbour-Jacken.

Zum Recall werden wir wohl eher nicht eingeladen…

18. Oktober 2009

Katharina im bick Magazin.

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Wer noch nicht weiß, wieso ich 2008 nach Indien gegangen bin und was ich da eigentlich wollte …

… der kann das in der Oktoberausgabe vom bick-Magazin nachlesen.

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Sylvestern ohne Ende!

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In Indien ist jetzt gerade wieder Diwali und meine Erinnerung an letztes Jahr ist noch ziemlich präsent. Diwali hat nicht umsonst eine phonetische Verwandtschaft mit dem italienischen Wort Diavolo: es ist das teuflisch lauteste indische Gefeiere überhaupt. Es ist Sylvester ohne Ende. 2 Wochen lang wird das Jahresende mit lautem Geböller und Gebrüll verabschiedet. Jeden Tag. Vom frühen Abend bis zum frühen Morgen. Dabei ist Diwali das Fest des Lichts. Teelichter hätten es da meiner Meinung nach auch getan. Doch mein deutscher Ruf nach: Chapati statt Böller! verhallte kläglich im indischen Klangteppich. Stattdessen gab es Chapati UND Böller. Und genau das ist es, was Indien ausmacht: man feiert das was man hat. Stolz, fröhlich und manchmal eben auch ein bisschen laut.

NIVATA in der FIT FOR FUN

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Wie wir es da rein geschafft haben, fragen uns die meisten.
Wir uns ehrlich gesagt auch.

Oktoberausgabe, S. 48 oder www.nivatayoga.com

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6. Oktober 2009

Die Familienhose.

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Was meine Freundin Franzi schon seit Jahren selbstbewusst trägt und viele von uns insgeheim schon immer wussten, ist nun ein Fashion-Trend mit feschem Namen: Die Boyfriend Jeans.

Endlich. Die Legitimation für Gemütlichkeit. Vorbei die Zeiten, in denen wir uns im Levis-Laden in eine 29 quetschten, nur weil die blutjunge Verkäuferin mit Hosengröße 26 behauptete: Die weitet sich noch … Zuhause stellten wir dann nämlich fest: stimmt, die weitet sich zwar, nützt aber nix, weil immer noch zu eng …  Also griffen wir ein wenig verschämt ins Nachbarregal zur Jeans unseres Boyfriends. Ein kurzer Blick aufs Größenetikett liess uns innerlich triumphieren: Denn hier war -dank der Endloswäschen der letzten 10 Jahre- außer einem blauen Schlier nichts mehr zu lesen… Also stellten wir uns beim Reinschlüpfen eine 29 vor und fühlten uns dünn und schön. Jedenfalls solange bis wir in unseren Jeans-Booten auf die Strasse gingen und verächtliche Blicke der minderjährigen Röhrenjeans-Fraktion auf uns zogen.

Doch dank neuem Trend können wir jetzt ganz lässig die nächsten Monate geniessen.
Zumindest bis zum nächsten Modestreich: Der Little-Sister-Jeans.

3. Oktober 2009

Join Hands/Frohnau

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just watch here.

http://www.youtube.com/nivatagrace

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