Für diesen Service ist man nie zu jung. Ein Keks in der Linken, einer in der rechten und volle Tüten hinter sich… Dazu noch einen caritativen Dienstleister und schon hat man „Essen auf Rädern To-Go“…
3. Februar 2011
2. Februar 2011
Licht an!
Lichterfest in der Kita. Jeder soll eine Taschenlampe mitbringen. Kindgerecht. Kindgerechte Taschenlampe? Da tappe ich zunächst im Dunkeln. Bis ich Fisherprice und sein Multimedia-Pony entdecke: drückt man auf den Schweif, öffnet es das Maul und leuchtet. Drückt man nochmals schallt aus dem BoxenBauch Gewieher und Geschnaube. Super, ab in den Einkaufswagen…
Doch als ich Lea die Taschenlampe freudig überreiche und zusehen muß wie sie 1 Minute begeistert mit dem Disko-Pony spielt, um es dann 1 Minute später genervt in die Ecke zu pfeffern, geht mir ein Licht auf: Ich habe aufs falsche Pferd gesetzt und mich ziemlich vergaloppiert. Denn kindgerecht heißt wohl nicht bunt und bescheuert, sondern eher einfach und entspannt.
Also besorge ich für das nächste Lichterfest wohl eher ein paar Glühwürmchen…
Was macht der Bär?
Ja, was macht denn der Bär? Laut des Autors, Herrn SPANNER, nackt und mit hechelnder Zunge aus der Kiste spannen.
Aber um das zu verstehen muß man zum Glück a) erst lesen können und b) eine ziemlich verdrehte Erwachsenenphantasie haben…
Also Entwarnung im Kinderzimmer, Buch freigegeben ab Fkk, äh Fsk 1.
31. Januar 2011
Kinder an die Macht …
… wer sich den Slogan ausgedacht hat, hat irgendetwas nicht verstanden: Denn Kinder sind bereits an der Macht. Immer und Überall. Als hätten sie eine Fernbedienung in der Hand, die einen von jetzt auf gleich vom Himmel in die Hölle beamt und umgekehrt. Kann man nur hoffen, dass irgendwann die Batterien leer sind und man keine Duracell gekauft hat…
29. Januar 2011
25. Januar 2011
Des Schlafens müde …
2 Stunden Einschlafzeremoniell am Bett von Lea – damit sie eine halbe Stunde schläft, wieder aufwacht, um die zweite 2-Stunden-Einschlaf-Runde einzuläuten – für eine weitere halbe Stunde Schlaf. Da stehen In- und Output in wirklich gar keinem Verhältnis mehr … Gähn!
21. Januar 2011
Highlights des Tages
Der zweitglücklichste Moment des Tages: Ich setze Lea morgens in der Kita ab.
Mit totaler Erleichterung, dass jetzt mal jemand anders ihre „Alles-Scheiße-wenn-es-nicht-so-läuft-wie-ich-will-Laune“ ertragen muß.
Der glücklichste Moment des Tages: Ich hole Lea mittags wieder ab. Mit totaler Vorfreude, dass ich jetzt wieder in den Genuß ihrer „Alles-so-toll-wenn-es-so-läuft-wie-ich-es-will-Laune.“ kommen darf…
14. Januar 2011
Schön blöd!
Ein Dialog in der Elterngruppe:
„Anna schläft nicht ohne mich ein…“
„Dann komm doch nächste Woche zum Elternabend mit dem Thema: Mein Kind schläft nicht.“
„Um wieviel Uhr denn?“
„20Uhr!“
„Hm, geht leider nicht. Anna schläft ja nicht ohne mich ein…“
12. Januar 2011
Kids in der Manege …
Weil ich immer noch denke, dass ich meinem Kind was bieten muß, statt einfach nur da zu sein, war ich gestern mit Lea im Zoo, äh bei einer geführten Eltern-Kind-Gruppe…
Die Eltern, also die Mütter, denn Vätern ist das Ganze von Natur aus zu doof, sitzen am Rand, und die Affen, äh Kinder turnen in der Mitte auf Klettergerüsten oder sortieren Flaschenstöpsel aus Kork – immer wieder angefeuert durch die begeisterten Zurufe der Besucher, äh Eltern, äh Mütter.
Und da sowohl Kunststücke als auch dauerhafter Applaus (wir kennen das alle noch von Knut) auf die Dauer recht ermüdend sind, legen sich die Kinder zwischendurch immer mal wieder zum Dösen in die Ecke…
Aber pünktlich zur Raubtierfütterung sind dann alle wieder wach – denn der Dompteur, äh Erzieher, hat mit dem Glöckchen geklingelt. Jetzt sitzen Muttertier und Nachwuchs gemeinsam in der Mitte der Manege und bekommen zur Belohnung Bananen…
Als wir den Planet der Affen dann verlassen sind Lea und ich uns endlich mal einig: Statt domestiziertem Affenzirkus spielen wir lieber die Affen rasen durch den Wald … und statt Korken suchen wir lieber gemeinsam die Kokosnuss…
10. Januar 2011
Hilfe, mein Kind verklagt mich.
Ich besitze genau EIN Erziehungsbuch. Und das auch nur zum Alibi. Neuerdings wird das von mir stark vernachlässigte Einzelstück immer öfter aus seinem Stiefmütterchen-Dasein befreit. Und zwar von meinem Töchterchen höchstpersönlich.
Immer wenn Lea am Bücherregal vorbeikommt, zieht sie das Besserwisser-Werk aus dem Regal und hält es mir naseweißmäßig vor die Nase. Heute mit der Headline: „Das Leben ist schlimm!“ untermalt mit dem Bild eines sich auf Steinfliesen wälzenden, schreienden Jungen.
Mit vorwurfsvollem Blick zeigt sie hartnäckig und drohend auf das Schreckensfoto… als würde sie mich das nächste Mal verklagen, wenn sie sich wieder so fühlen muß wie dieser „misshandelte“ Junge… Aber zum Glück ist Lea erst 19 Monate und damit unmündig… Und ich bin für die nächsten Jahre Euer Ehren!





