Schon bei der ersten Besichtigung war ich begeistert. Ne stimmt nicht, eigentlich sogar schon vorher. Kurz nachdem ich den Grundriss gesehen hatte.
Blöd nur, dass das Haus zu diesem Zeitpunkt quasi schon weg war, wie der Makler uns sagte. Nein, das konnte nicht sein. Das war UNSER Haus. „Ruhig Süße“, sagte Julian, und hängte gelassen Bilder vom Exposé an die Wand „Einfach visualisieren! Dann klappt das schon.“ Aha, was soll jetzt dieser spirituelle Spuk? Wir sollten lieber den Makler bestechen als Voodoo Bilder an der Wand anzugaffen – MACH WAS!!!! „Ne, wir machen jetzt mal gar nichts. Wenn das unser Haus ist, dann ist es unser Haus.“ Manchmal wünsche ich mir in solchen Momenten eine Schrotflinte, um meinem Mann, dem reinkarnierten Hindu-Jesus, ein bisschen Feuer unterm Arsch zu machen… Doch wie fast jedesmal behält er recht… Der Vertrag mit den Interessenten floppt, wir sind im Spiel!
3. Oktober 2010
Stille, Schönheit … und die S-Bahn.
20. September 2010
Join Hands/Lichterfelde
Join Hands/Lichterfelde – 3 gute Gründe:
a) weil wir es tatsächlich aus dem Prenzlauer Berg raus geschafft haben
b) weil wir unser neues nivata Studio schon mal von außen zeigen möchten
c) weil ich mich auch in dieser Schwangerschaft wieder von hinten watscheln sehen wollte
Just watch here:
17. September 2010
Eins wie keins.
Bei meiner ersten Schwangerschaft in Indien habe ich immer gedacht: „Ich bin die Frau mit dem einen Kleid.“ Zumindest bis wir ein zweites gefunden hatten, dass ich aufgrund von Hitze und Rundungen ertragen konnte zu tragen. Es war genau das gleiche wie das Eine nur in einer anderen Farbe. Deswegen kam ich mir eigentlich weiterhin vor, wie die Frau mit dem einen Kleid. Trotz zwei.
Jetzt, wieder schwanger, aber in Berlin, bin ich die Frau mit der einen Hose. Zuerst eine sexy Schwangeren-Jeans, dann mit wachsendem Bauch eine weniger sexy Leggins und jetzt, kurz vor der Geburt, eine das s-Wort nicht mal mehr in der Verneinung würdige Jogginghose.
Doch dieser Rhythmus des Einswiekeins wird in knapp 3 Wochen durchbrochen, wenn es dann heißt: Die Frau mit den zwei Kindern …
9. September 2010
Ökoeltern Teil 4: „Unser Kind – der blaue Engel.“
Das Kind ökolgisch und spirituell korrekter Eltern verhält sich auf dem Spielplatz eigentlich so:
a) selbstlos teilt es sein Spielzeug wo es nur kann
b) sein Spielzeug besteht aus Gras, Sand, Holz
c) in sich ruhend summt es vor sich hin
Doch trotz 9 Monate Yoga, vegetarischer Ernährung und Fernsehabstinenz während der Schwangerschaft, sieht es da bei unserer Tochter Lea ein wenig anders aus:
a) statt mit anderen zu teilen, nimmt sie lieber allen alles weg
b) statt mit braunen Stöcken spielt sie lieber mit pinken Plastik Eistüten
c) statt babyesk rumzusäuseln grölt sie den ganzen Spielplatz zusammen
Glaubt man dem Sprichwort mit dem Apfel und dem Stamm, dann kann man sich das Ganze nur so erklären:
a) das ist nur eine Phase
b) das ist nur eine Phase
c) das ist nur eine Phase
Om, Shanti.
8. September 2010
Unser Kind schläft durch …
Nach zwei komplett ruhigen Nächten dachte ich schon: „Yes, wir haben es geschafft.“ Zufrieden lege ich also heute morgen die Ratgeber alà „Yippie, mein Kind kann schlafen.“ bzw. „Scheiße, mein Kind schläft nicht.“ demonstrativ beiseite und strahle Julian mit wachen, großen Augen an: „Ab jetzt macht nur noch der Kajal dunkle Augen.“ Doch seine Euphorie hält sich in Grenzen – also frage ich nach: „Bist Du jetzt nicht happy, dass die Kleine durchschläft?“ „Doch, aber das kann auch damit zusammenhängen, dass ich die letzten Nächte das Babyfon nicht angemacht habe …“
Na dann … Schlafen, gute Nacht!
25. August 2010
Leon.
Gestern am Märchenbrunnen:
Lea, ganz in pink und rosa und mit Blümchen gekleidet, fällt hin – weint.
Zwei Parkbank-Omis, ganz im Stil der Muppet-Show Opas kommentieren:
Die eine: „Jetzt hat er sich aber weh getan…“
Die andere nickt (was die eine aber nicht sieht, weil sie starr nach vorn zur schreienden Lea schaut).
Die eine – nun lauter: „Jetzt hat er sich aber wirklich weh getan.“
Die andere nickt erneut – wieder unbemerkt.
Die eine: „Jetzt sag doch mal, der hat sich doch jetzt richtig weh getan.“
Die andere nickt wieder und sagt: „Ich glaube, Er ist ein Mädchen.“
Die eine: „Quatsch.“
Statt zu nicken zuckt die andere diesmal die Achseln.
Die eine: „Das sieht doch ein blinder mit Krückstock, dass das ein Junge ist.“
Da ich Angst habe, dass die eine gleich die andere mit ihrem Krückstock verprügelt, schalte ich mich ein:
„Ja, das ist ein Mädchen.“
Die andere: „Siehste.“
Die eine: „Ja, wer soll denn da drauf kommen, wenn ER noch keine Haare hat…“
Die andere und ich schweigen, denn schließlich wissen wir beide, wer hier den Krückstock hat….
8. August 2010
7. August 2010
15. Juli 2010
So weit, so gut …
Redewendungen sind schon per se schöne Bilder der deutschen Sprache –
am schönsten jedoch dann, wenn sie beim Reden ihre ganz eigene Wendung nehmen.
Wie neulich bei Rudolf:
“Prost – soweit die Arme reichen …”
Wenn Du auch eine Drehewendung machst oder hörst, dann bitte her damit.
Denn schliesslich ist geteiltes Leid doppelte Freude.
An: katharina.middendorf@gmail.com
Auf großem Fuße…
Für die anderen ist es ein Fehler – für Dich der Glücksgriff?
Dann kannst Du hier bei just.a.perfectworld die ach so glatte Welt mit Deinen Extravaganzen bereichern.
Du schreibst, ich kritzle, die anderen freuen sich: Perfekt!
katharina.middendorf@gmail.com


