Sarpasana ist die Schlangenhaltung – die Vorbereitung für die yogische Königsdisziplin: die Kobra. Während sich die Wirbelsäule genüsslich nach oben schlängelt, zischelt der Atem nur so durch den Brustraum. Muß er auch, denn der Bauch ist platt wie eine Flunder und läßt kein Lüftchen rein. Giftig ist die Haltung nur für Menschen mit physischen Herzproblemen. Heilsam hingegen für Menschen, die ihr Herz öffnen und der Welt mutig entgegenstrecken möchten.
4. März 2011
2. März 2011
Pils am Stiel.
Als Lea auf der Messe einen total legitimen Schreianfall bekommen hat, bot mir eine nette Standnachbarin einen kindgerechten „Bio-Lutscher“ an. Kurz bevor dieser in Leas Mund verschwinden konnte, stupst mich meine Freundin an und sagt: „Willst Du der jetzt echt einen Bierlutscher geben? Weiß nicht, ob Alkohol hier die richtige Besänftigungmethode ist…“ Und so wird aus einem dahergenuscheltem Bio-, mal schnell ein weniger korrekter Bierlutscher..
1. März 2011
Push the button…
Jeder Inder hat ein Handy. Aber nicht jeder benutzt es auch so. Oft praktiziert: die mobile Walkie-Talkie Variante. Hier sind Hören und Sprechen noch den zuständigen Sinnesorganen zugeordnet: Zum Sprechen hält man das Handy frontal vor den Mund, zum Hören bringt man es zum Ohr. Und obwohl sie technisch längst aus dem Walkie-Talkie Zeitalter rausgewachsen sind- haben sie sich den Style der 80er bewahrt… genauso wie die Schlaghosen aus den Siebzigern… Over.


