© Markus Werner

Welchen Unterschied machen Yoga & Meditation in meinem Leben?

Über Yoga zu schreiben, kann bisweilen glamourös sein: Da übt man schon mal auf Konferenzen in Kalifornien, schwimmt interviewführend mit Yogalegenden durch den Bergsee, verlegt sein „Office“ in herrliche Retreats und erhält Zugang zu den spannendsten Persönlichkeiten - Inspiration nonstop. Aber spätestens auf der Matte gehen die Lichter aus und ein ganz anderer Glanz entsteht: Die Fähigkeit, sich nicht (mehr) blenden zu lassen. Zu meiner ganz eigenen Erfahrung mit der Praxis gehört die Erkenntnis, dass ich so vieles in meiner eigenen Hand habe und es sich gut anfühlt, Verantwortung nicht abzutreten. Im Yoga übe ich Präsenz, Vertrauen, Unabhängigkeit von meinen Erwartungen (und denen anderer) sowie vor allem eins: Haltung bewahren. 

Christina Raftery

Rückblickend war es sicher (…) auch ihre Yogapraxis, die YOGA JOURNAL-Autorin Christina Raftery vor elf Jahren dazu bewog, ihren festen Job in der Filmbranche zu kündigen und sich als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Yoga und Bewusstes Leben selbständig zu machen. Die begleitenden Schreckensszenarien von Auftragsdürre und leerem Kühlschrank haben sich eher ins Gegenteil verkehrt. Und die neue Welt, die sich ihr damals öffnete, hat sich bis heute nicht geschlossen – auch wenn sie manchmal durchaus schwer gestresst über vollkommene Entspannung schreibt...