Was ich in der Adventszeit anders mache!

Ab der Adventzeit entschleunige ich bewusst. Trotz Yoga ist mein Alltag mit Terminen, Yogastunden und Familie sehr voll und das genieß ich auch 11 Monate lang, da all meine Phasern im Körper förmlich danach schreien:  aktiv zu sein!  Mit jedem Tag mehr im Dezember gebe ich mich bewusst der dunklen Jahreszeit hin und spüre förmlich wie die Energie dieser Zeitqualität die Stille einfordert, obwohl draussen in der Stadt und in den Einkaufszentren das Gegenteil sich abspielt: So kann ich dies bei uns zu Hause zelebrieren: ich lösche das Licht, stelle Kerzen im ganzen Haus auf, vermeide mein Handy und lasse den Laptop ab Einbruch der Dunkelheit bewusst zugeklappt. Mit den Kindern bastel und backe ich, wir spielen oder lesen zusammen vor dem Kamin. So wird auch meine eigene (Yoga) Praxis stiller: Entspannende Übungen, Atemtechniken und Meditationen begleiten den Dezember: das Licht des Kaminfeuers und der Kerze geben mir Wärme, Ruhe und in sich kehren. Eine meiner Lieblingsübungen in der Adventzeit ist die Kerzenmeditation (TRATAK).

Corinne Anandaprema Hebeler

Die dreifache Mutter, studierte Sportwissenschaftlerin und Meditations- und Yogalehrerin Corinne Anandaprema Hebeler hat durch fundierte Ausbildungen ein umfangreiches Wissen über Anatomie, Physiologie, wissenschaftliche Erkenntnisse und über den großen, vielschichtigen Nutzen von Yoga für den menschlichen Körper angesammelt. Seit 1998 begleitet sie erfolgreich Menschen auf ihrem Weg. Nicht nur als Mutter, sondern auch als Geschäftsfrau hat sie die Erfahrung, dass Spiritualität unbedingt in den Alltag integrierbar sein muss und viel mehr ist als nur Yogaübungen, motiviert und ihr nochmal komplett neue Wege eröffnet. Und genau das möchte sie anderen vermitteln und mit ihnen teilen. Corinne hat in Stuttgart zwei Yoga-Center und das Zentrum für Bewegung und Beratung erfolgreich aufgebaut und über 200 Yogalehrer ausgebildet.